1. Einführung in AlNiCo-Dauermagnete Aluminium-Nickel-Kobalt (AlNiCo)-Permanentmagnete, die erstmals in den 1930er-Jahren entwickelt wurden, zählen zu den ersten Hochleistungsmagnetwerkstoffen. Sie bestehen hauptsächlich aus Eisen (Fe), Aluminium (Al), Nickel (Ni) und Kobalt (Co) sowie geringen Anteilen an Kupfer (Cu) und Titan (Ti). AlNiCo-Magnete sind bekannt für ihre außergewöhnliche Temperaturstabilität (Betriebsbereich: -250 °C bis 600 °C), Korrosionsbeständigkeit und gleichbleibende magnetische Leistung. Diese Eigenschaften machen sie unverzichtbar in der Luft- und Raumfahrt, bei Automobilsensoren, in High-End-Audiogeräten und in militärischen Anwendungen.
AlNiCo-Magnete werden mittels zweier unterschiedlicher Verfahren hergestellt: Gießen und Sintern . Jedes Verfahren liefert Magnete mit einzigartigen Eigenschaften, wodurch sie in verschiedenen industriellen Anwendungen eingesetzt werden können. Diese Analyse untersucht die wesentlichen Unterschiede zwischen diesen Verfahren und erklärt, warum beide trotz technologischer Fortschritte weiterhin relevant sind.