1. Einführung in Alnico-Magnete Alnico-Magnete (Aluminium-Nickel-Kobalt-Magnete), die in den 1930er-Jahren entwickelt wurden, zählen zu den ersten Permanentmagneten, die in industriellen Anwendungen eingesetzt wurden. Sie bestehen hauptsächlich aus Aluminium (Al), Nickel (Ni), Kobalt (Co), Eisen (Fe) und Spurenelementen wie Titan (Ti) und Kupfer (Cu) und zeichnen sich durch eine hohe Remanenz (Br), niedrige Temperaturkoeffizienten und eine außergewöhnliche thermische Stabilität aus. Ihre Betriebstemperaturen liegen bei über 600 °C .
Alnico-Magnete, die traditionell durch Gießen oder Sintern hergestellt wurden, dominierten in Motoren, Sensoren und der Luft- und Raumfahrt, bevor sie aufgrund von Kosten- und Leistungsbeschränkungen weitgehend durch Ferrit- und Seltenerdmagnete (z. B. NdFeB, SmCo) ersetzt wurden. Ihr Kobaltgehalt (5–12 %) und Nickelgehalt (14–23 %) haben jedoch angesichts der zunehmenden Verknappung kritischer Metalle das Interesse am Recycling neu entfacht.